Flughafen Tegel
Der Flughafen Berlin-Tegel „Otto Lilienthal“ (IATA-Code: TXL, ICAO-Code: EDDT) ist neben Berlin-Schönefeld einer von zwei Verkehrsflughäfen im Großraum Berlin. Im Jahr 2007 wurden hier mehr als 13,3 Millionen Fluggäste abgefertigt; gemessen an den Passagierzahlen lag der Flughafen 2007 damit an vierter Stelle in Deutschland. Betreiber des Flughafens ist die Berliner Flughafen-Gesellschaft, eine Tochtergesellschaft der Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH. Mit der Fertigstellung des Ausbaus des Flughafens Schönefeld zum Flughafen Berlin Brandenburg International soll der Flughafen Berlin-Tegel geschlossen werden.
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KaDeWe
Das Kaufhaus des Westens (KaDeWe) ist mit 60.000 m² Verkaufsfläche das größte Warenhaus Kontinentaleuropas. Es befindet sich in der Tauentzienstraße in Berlin-Schöneberg am Wittenbergplatz und ist das bekannteste Warenhaus Deutschlands. Eine besondere Attraktion ist die „Feinschmeckeretage“, die größte Feinkostabteilung Europas.
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Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
Kaiser Wilhelm II. veranlasste den Bau der Kirche, um eine religiöse Gedenkstätte zu Ehren seines Großvaters Wilhelm I. zu schaffen. Den dafür ausgeschriebenen Architekturwettbewerb gewann Franz Schwechten, königlicher Baurat und Mitglied der Bauakademie, der in Berlin zuvor schon den Anhalter Bahnhof erbaut hatte. Das Kaiserpaar wählte den Entwurf aus, der eigentlich zuständige Kirchenbau-Verein gab danach seine Zustimmung. Wiederholt nahm der Kaiser energisch Einfluss auf die Bauausführung, besuchte dabei auch mehrmals die Baustelle. An der Finanzierung beteiligte sich die kaiserliche Familie allerdings kaum. Die Baukosten von 6,8 Mio. Mark hatten hauptsächlich die deutschen Provinzen aufzubringen. Der Grundstein wurde am 22. März 1891 gelegt, am 1. September 1895 konnte die Einweihung gefeiert werden. Wegen des Lärms der Glocken und der Menge wurden die Wölfe des Zoologischen Garten unruhig und heulten.
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ICC
Das Internationale Congress Centrum Berlin (ICC Berlin) im Ortsteil Westend des Berliner Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf ist eines der größten Kongresshäuser der Welt. Das 320 Meter lange, 80 Meter breite und 40 Meter hohe Gebäude wurde nach Plänen der Berliner Architekten Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte erbaut und nach nur vier Jahren Bauzeit 1979 eröffnet. Es zählt zu den bedeutendsten Bauwerken der deutschen Nachkriegszeit und kostete über 924 Mio. DM (rd. 473 Mio. Euro). Bis heute dient es als Vorbild für viele Neubauten von Kongresszentren in aller Welt.
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Jüdisches Museum
Das Jüdische Museum Berlin ist ein Berliner Museum. Es zeigt dem Besucher zwei Jahrtausende deutsch-jüdische Geschichte, die Höhe- und Tiefpunkte der Beziehungen zwischen Juden und Nichtjuden in Deutschland. Das Museum beherbergt eine Dauerausstellung, mehrere Wechselausstellungen, ein umfassendes Archiv, das Rafael Roth Learning Center und Forschungseinrichtungen. All diese Abteilungen dienen dazu, jüdische Kultur und jüdisch-deutsche Geschichte darzustellen.
Das Museumsgebäude in der Kreuzberger Lindenstraße verbindet den barocken Altbau des Kollegienhauses (ehemaliger Sitz des Kammergerichts) mit einem Neubau. Der zickzackförmige Bau geht auf einen Entwurf des amerikanischen Architekten Daniel Libeskind zurück. Die im Freien fortgesetzte Form erinnert auch an einen geborstenen Davidstern.
Das Museum ist eine Stiftung öffentlichen Rechts in der Verantwortung des Bundes. Direktor ist W. Michael Blumenthal. Das Museum hatte seit der Eröffnung 2001 bis Mitte 2007 über vier Millionen Besucher. Mit rund 734.000 Besuchern im Jahr 2007 gehört es zu den meistbesuchten Museen Berlins.
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Funkturm
Der Berliner Funkturm ist ein von 1924 bis 1926 von Heinrich Straumer in Berlin erbauter Sendeturm. Am 3. September 1926 wurde er anlässlich der Dritten Großen Deutschen Funkausstellung eröffnet [1]. Heute steht er unter Denkmalschutz. Er wurde im Dezember 2007 für die Auszeichnung als Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland nominiert.
Der Funkturm befindet sich auf dem Areal des Berliner Messegeländes im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Er ist ein bekanntes Wahrzeichen der Stadt, allerdings ist der Berliner Fernsehturm in Mitte mehr als doppelt so hoch. Die dem Berliner Volksmund zugeschrieben scherzhafte Bezeichnung „Langer Lulatsch“ ist in Berlin selbst jedoch eher ungeläufig.
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